Zu schön, um wahr zu sein? Die Honigbiene hat viele Freunde gefunden: Menschen auf der ganzen Welt engagieren sich für ihren Schutz. Ein optimistisches Szenario.

Eine Honigbiene sammelt Nektar
In einer perfekten Welt finden Bienen genug Blüten und Nektar | Bildrechte: WDR 2019/Ole Schleef

In diesem letzten Zukunfts-Szenario wachsen in Gärten wieder mehr Beerensträucher, Obstbäume, Löwenzahn und Gänseblümchen, auf Balkonen und an Fensterbrettern hängen bunte Blumenkästen und Nisthilfen, auf Häuserdächern in der Stadt stehen Holzkästen für Wildbienen, Städte und Gemeinden schaffen bienenfreundliche Grünflächen, Rasen und Wiesen werden seltener gemäht, Landwirte verzichten auf Pestizide und pflanzen artenreiche Blühflächen an, und Imker haben eine Waffe gegen die Varroamilbe gefunden.

Die Menschen kaufen nur noch Honig aus der Region und unterstützen damit die ansässigen Imker. Die Bienenvölker erholen sich, der Bestand wächst wieder, das Überleben der Bienen ist gesichert. So einfach könnte es sein.

Was für eine schöne Welt!

Isabelle Buckow

Isabelle Buckow

Isabelle hatte noch nie einen Bienenstich. Sie weiß aber jetzt, welches Hausmittel helfen würde: eine halbierte Zwiebel. Sie arbeitet als freie Reporterin. Sie organisierte den Deutschen Reporterpreis, den Reporter-Workshop, die Reporterfabrik und jetzt 150.000 Reporterbienen.