Eine Weltpremiere: Bei #bienenlive könne sich alle in den Bienenstöcken umsehen. Eine 360°-Kamera macht’s möglich. Die Kameramänner mussten dafür einiges austüfteln.

Kamera und Kühlung
In der Werkstatt: Die Kamera (schwarz) ist so flach, dass sie gut zwischen die Waben im Bienenstock passt. Eine eigens entwickelte Kühlung sorgt dafür, dass die Kamera nicht zu heiß wird und die Temperatur im Stock hochtreibt. | Copyright: WDR 2019

Im Bienenstock ist es normalerweise dunkel, stockdunkel eben. Und zwischen den Waben ist wenig Platz. Keine guten Voraussetzungen für Livebilder. Die #bienenlive-Kameramänner Michael Weidler und Axel Weber haben also in MacGyver-Manier experimentiert.

Sie nutzen jetzt Licht im Infrarot-Bereich, das die Bienen nicht sehen. Ein Mikrofon und eine 360°-Kamera, die in ein Rähmchen eingebaut ist, genau wie die Waben. Sogar eine Kamerakühlung haben sie erdacht. So kannst Du Dich in den Bienenstöcken von Thea und Linda umschauen, fast wie eine Baubiene. Bei Königin Cleo in Witten gibt es eine solche Kamera leider nicht. Zu schwach ist dort das Mobilfunknetz.

Blick hinter die Kulissen

Die Reporter der WDR-Lokalzeit haben die Tüftler von #bienenlive dafür in Witten besucht und sich erklären lassen, wie Sensoren und Kameras für Einflugloch und Vorhalle installiert wurden. Und hier geben die Kameramänner Einblick in ihre Werkstatt: