Willkommen in meinem Datenzentrum!

Hier konntest Du im Sommer 2019 mit Hilfe von Sensoren mehr über das Leben in meinem Bienenvolk erfahren. Sie haben wichtige Werte gemessen: Die Temperatur im Stock, die Außentemperatur, die Regenmenge und die Veränderung des Gesamtgewichts des Bienenstaats.

All diese Daten sind auch in einen Text eingeflossen, der automatisch von einer Software generiert wurde: Mitteilung von Königin Linda.

HIER kannst Du mehr über die Sensoren erfahren. Diese sind jetzt aber nicht mehr aktiv.

Mitteilung von Königin Linda

Honigertrag: Wie viel haben die Bienen eingebracht?

In diese Grafik fließen die Daten eines Außenthermometers (blau) und der Stockwaage (grün) ein. So kannst Du erkennen, wie sich die Temperatur verändert und wie das Gewicht des Bienenstocks schwankt.

Beide Angaben kannst Du tagesaktuell oder als Rückblick auf die letzte Woche anschauen. Auch kannst Du die Angaben an- und abschalten. Klicke dafür einfach auf „Außentemperatur“ oder „Tagesertrag“ unter der Grafik.

Die Angaben des Stockgewichts geben einen ungefähren Anhaltspunkt dafür, wie viele neue Waben die Bienen gebaut haben und wie viel neuen Pollen und Nektar sie herangeschafft haben. Kurz: Wie viel Material für Honig sie geschaffen oder wieder selbst verbraucht haben. Natürlich werden auch die Bienen mitgewogen. Erkennst Du Zusammenhänge?

Temperatur: Schaffen es die Bienen, sich warm zu halten?

In diese Grafik fließen die Daten eines Außenthermometers (blau) und eines Innenthermometers im Stock (rot) ein.  So kannst Du erkennen, wie sich die Temperaturen verändern.

Die Angaben zeigen, ob die Bienen es schaffen, eine konstante Temperatur im Stock zu erzeugen. Denn ganz gleich, ob es draußen warm oder kalt ist, im Bienenvolk selbst sollten idealerweise immer rund 35 Grad Celsius herrschen. Aber viel wärmer darf es nicht werden! Deshalb können die Tiere es auch nicht gut vertragen, wenn außerhalb des Stocks dauerhaft mehr als 35 Grad Celsius herrschen (Max. Außentemperatur). Ebenso schlecht bekommen ihnen weniger als 5 Grad Celisus (Min. Außentemperatur). Dann ziehen sie sich ganz in den Stock zurück.

Alle Angaben kannst Du tagesaktuell oder als Rückblick auf die letzte Woche anschauen. Auch kannst Du die Angaben an- und abschalten. Klicke dafür einfach auf „Außentemperatur“ oder „Innentemperatur“ unter der Grafik.

Regen und Wind: Was macht das Wetter mit den Bienen?

In diese Grafik fließen die Daten eines Windmessers (grün) und eines Niederschlagmessers (rot) ein. Außerdem werden besonders heftige Windstöße angezeigt, die Böen (blau).

So kannst Du erkennen, wie die Wetterlage am Standort des Bienenstocks ist – tagesaktuell oder im Rückblick auf die letzte Woche. Auch kannst Du die Angaben an- und abschalten. Klicke dafür einfach auf „Niederschlag“, „Windgeschwindigkeit“ oder „Max. Windgeschwindigkeit“  unter der Grafik.

Die Angaben können helfen, das Verhalten der Bienen besser zu verstehen. Was passiert zum Beispiel gerade im Livestream? Oder welcher Tagesertrag wurde bei welchen Windgeschwindigkeiten eingebracht? Werde selbst zum Bienen-Beobachter! Du musst wissen: Wenn mehr Regen fällt als etwa 2.0 mm/h (Max. Niederschlag), fliegt keine Biene mehr vor die Tür; ebenso wenn der Wind mit mehr als 10 km/h bläst (Max. Windgeschwindigkeit).

 

Pollenanalyse: Welche Blüten haben die Bienen besucht?

Pollenanalyse

Wenn Bienen eine Blüte besuchen, sind sie vor allem auf Nektar aus, also süßen Saft, den viele Pflanzen in ihren Blüten bereitstellen. Aber sie sammeln auch Pollen ein. Also winzige Körnchen, in denen genetische Informationen über die Pflanze stecken. Vorsichtig kämmen sie die Pollen auf, verstauen sie an ihrem Körper und schleppen sie in den Bienenstock.

So kommt es, dass jeder Honig auch ein wenig Pollen enthält. Die Körnchen sind aber unterschiedlich. Je nach Pflanze sehen sie etwas anders aus. Spezialisten können die Pollen unter dem Mikroskop erkennen und zuordnen. Dazu nehmen sie eine Pollendatenbank zur Hilfe (HIER ein Beispiel). Auf diese Weise können sie nachvollziehen, welche Gewächse die Bienen besucht haben – aus welchen Pflanzen also letztendlich der Honig gewonnen wurde.

Das ist eine ziemlich aufwändige Sache: Die Honiganalytiker zählen 5 x 100 Pollen und bestimmen sie. Daraus errechnen sie die relative Häufigkeit einer Pflanzenart (diese Methode liefert also nicht eine tatsächliche quantitative Zusammensetzung). Experten vom Fachzentrum „Bienen und Imkerei“ in Mayen haben die Pollen in den Honigen der drei #bienenlive-Völker analysiert.

Königin Linda: Größte Blütenvielfalt

Rund um die Grundschule Ehrentrup, auf deren Gelände das Volk von Königin Linda zuhause ist, scheinen die Bienen von #bienenlive die größte Vielfalt von Blüten zu finden. Zwar dominiert auch dort der Raps. Aber die Analytiker fanden darüber hinaus mehr als 50 verschiedene Pollen in diesem Honig.

Eine Honigbiene fliegt mit Nektar nach Hause

HonigSo süß war #bienenlive

Die drei Königinnen und ihre Völker haben den Sommer über nicht nur aller Welt die Türen in ihr Leben geöffnet. Gleichzeitig haben sie auch emsig Honig produziert. Aber wieviel süßes Gold gab es bei #bienenlive?
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