Unser Projekt #bienenlive sollte helfen, Bienen zu erleben und zu verstehen – ihre Schönheit und Komplexität, aber auch ihre Verletzlichkeit. Denn Bienen haben eine zentrale Position in unserer Nahrungskette und sind doch wie viele andere Insektenarten bedroht.

Genau das macht Schlagworte wie „Bienensterben“ oder „Insektensterben“ so beängstigend. Die Bienen bei #bienenlive aber gibt es wirklich: Königin Ruby und ihr Volk im Vorgarten eines Klosters in Köln-Junkersdorf, Königin Linda und ihre Schwestern in einem Schulgarten in Lage und Königin Cleo und ihr Staat in einem Wohngebiet in Witten.

Über den Sommer 2019 sammelten verschiedene Sensoren unablässig Daten aus dem Leben der drei Bienenvölker und ermöglichte Antworten auf Fragen wie: Wie warm ist es im Stock?  In Echtzeit gingen die Daten hier auf der Webseite ein. Ob mit dem Tablet oder dem Smartphone, zuhause oder unterwegs: Jeder konnte bei #bienenlive jederzeit Kontakt zu den drei Bienenvölkern aufnehmen, sie über Kameras beobachten oder ihr Leben über die automatisch generierten Bienen-Nachrichten verfolgen; konnte im Newsletter, per WhatsApp, im Blog oder in der Bienen-Uni in die Welt der Insekten eintauchen – und Menschen kennenlernen, die sich bereits für diese besonderen Geschöpfe begeistern.

Das journalistische Projekt #bienenlive griff spielerisch die großen Fragen des Insektensterbens auf und berichtete live aus dem Leben von drei Bienenvölkern. Der Zuschauer konnte unmittelbar Teil des Geschehens werden und daher hieß es bei #bienenlive: Folge den Königinnen!

Abschied

RückblickDas war #bienenlive 2019

Leider ist das Projekt #bienenlive zuende, die Bienen der drei Königinnen sind in der Winterruhe. Doch hier kannst Du schauen, was im Sommer 2019 alles los war
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